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Marktpsychologie

 
     
   
interdisziplinäre Anwendungswissenschaft, die nicht nur die Konsumentenpsychologie und Werbepsychologie, sondern wissenschaftliche Untersuchungen über das Erleben und Verhalten aller Marktteilnehmer (Anbieter und Nachfrager; Unternehmer und Verbraucher) umfaßt (Marktforschung, psychologische). Die in der Marktpsychologie untersuchten Sachverhalte können aus wirtschaftswissenschaftlicher oder aus psychologischer Sicht betrachtet werden. Die meisten Beiträge der Marktpsychologie kamen früher aus der Volkswirtschaftslehre, die sich mit psychologischen Fragen des Verhaltens in einem Wirtschaftssystem beschäftigte, wie z.B. die sozialökonomische Verhaltensforschung, die inzwischen von der Ökonomischen Psychologie weiter verfolgt werden. Aus den Untersuchungen der Absatzforschung der Betriebswirtschaftslehre (Marketing) entwickelte sich die heute interdisziplinär betriebene Konsumentenpsychologie. Schwerpunkte der Marktpsychologie sind Probleme des Marktes, die mit Hilfe von psychologischen Erkenntnisse gelöst werden sollen. Dazu zählen u.a.: 1) Lokalentwicklung: Untersuchung der atmosphärischen Wirkung von Verkaufsörtlichkeiten (z.B. Bank, Textilgeschäfte) 2) Verkaufspsychologie: Analyse der Auswirkung des Verhältnisses von Käufern und Verkäufern auf die Förderung der Kaufaktivität 3) Produktentwicklung: Analyse von Image und Handhabbarkeit der Produkte (Produktpsychologie) 4) Marketing: Untersuchung der Markentreue und der Informationsverarbeitung bei Werbung.


 
     
 
 
 
     
 
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