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Meinungsforschung

 
     
   
Gewinn von Einsichten in die «öffentliche Meinung», wobei neben Meinungen auch Einstellungen, Stimmungen oder Wünsche erforscht werden. Ihre Grundlage ist die Befragung von « Stichproben », das heißt ausgewählten Vertretern der Bevölkerung, die für die Gesamtbevölkerung «repräsentativ» sind, also ihre Zusammensetzung nach Alter, Geschlecht, Weltanschauung, Einkommen widerspiegeln. Eine Telefonumfrage etwa kann kaum eine solche repräsentative Stichprobe ergeben, weil sie nur die Menschen erfaßt, die ein Telefon besitzen. Die Bedeutung solcher genau ausgewählter Stichproben ist allgemein deutlich geworden, seit 1936 eine amerikanische Zeitschrift mit über 10 Millionen Stimmzettel-Voranfragen eine falsche, G. Gallup mit einigen tausend Interviews aber eine richtige Wahlvorhersage stellte. Seither ist die Meinungsforschung zu einem sehr wichtigen Barometer besonders im Hintergrund politischer Entscheidungen geworden.
 
     
 
 
 
     
 
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