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Michotte

 
     
   
Albert, Baron von den Berck, 1881–1965, übernahm nach Abschluß seines Philosophistudiums ab 1908 das psychologische Labor in Leuven, wo er 1923 die Ecole de Pédagogie et de Psychologie appliquee a l’Education gründete; 1957 gründete er die Société Belge de Psychologie. Er untersuchte in seiner ersten Forschungsperiode (1905–1920) ähnlich wie die Würzburger Schule, zu der er Kontakt pflegte, u.a. Prozesse des Willens und Denkens mit Hilfe der systematischen Introspektion. Unter dem Einfluß des Behaviorismus beschäftigte er sich anschließend (bis 1940) mit Fragen zur visuellen und taktil-kinästhetischen Wahrnehmung sowie zum motorischen Lernen. Am bedeutendsten waren seine Arbeiten über die Kausalitätswahrnehmung und die amodale Ergänzung von Wahrnehmungsstrukturen (Modalität).


 
     
 
 
 
     
 
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