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Pfahler

 
     
   
Gerhard, 1897–1976, deutscher Psychologe und Erziehungswissenschaftler. Zunächst Volksschullehrer, 1924 Promotion und Assistent am Erziehungswissenschaftlichen Seminar in Tübingen. 1928 Habilitation, 1929 Professor am Pädagogischen Institut in Rostock, 1930 an der Pädagogischen Akademie in Altona, 1932 an der Pädagogischen Akademie in Frankfurt am Main. 1934–1938 Professor für Psychologie und Pädagogik an der Universität Gießen, 1938–1945 an der Universität Tübingen. 1945 Entlassung, 1952–1964 erneute Lehrtätigkeit an der Universität Tübingen. Pfahler befaßte sich insbesondere mit Erbcharakterologie, Genetik und Tiefenpsychologie (System der Typen-Lehren, 1929; Warum Erziehung trotz Vererbung?, 1935; Der Mensch und seine Vergangenheit, 1950). Seine Ausführungen über hoch- und minderwertiges Erbgut standen im Einklang mit der nationalsozialistischen Ideologie (Nazi-Psychologie).


 
     
 
 
 
     
 
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