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Polizeipsychologie

 
     
   
ein sehr heterogener Teilbereich der Rechtspsychologie. Sie umfaßt u.a. organisationspsychologische und eignungsdiagnostische Anwendungen. So sind Psychologen bei der Auswahl von Bewerbern und Bewerberinnen für den Polizeidienst beteiligt und führen Fortbildungsmaßnahmen zu unterschiedlichen Themen durch (u.a. Kommunikationstrainings, Streßbewältigungstrainings, Training für Verhandlungen mit Entführern und Geiselnehmern). Darüber hinaus wird der psychologische Dienst der Polizei zur Beratung bei Großeinsätzen (z.B. Demonstrationen) und bei besonderen Fahndungsmaßnahmen beteiligt. Ein noch relativ neues Forschungsgebiet ist das sog. “offender profiling“. Hierbei wird versucht, aus den genauen Umständen einer Straftat Rückschlüsse auf das Verhalten und die Persönlichkeit des Täters zu ziehen, um so Ansätze für die Fahndung zu gewinnen. Im Vergleich zu den USA oder Großbritannien hat die Forschung zur Polizeipsychologie in Deutschland bisher relativ wenig Aufmerksamkeit gefunden.

Literatur

Jackson, J. L. & Bekerian, D. A. (1997). Offender profiling. Chichester: Wiley.


 
     
 
 
 
     
 
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