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Psychokybernetik

 
     
   
Übertragung und Weiterentwicklung der Kybernetik auf die Psychologie und die Anwendung naturwissenschaftlicher und informationstheoretischer Simulationsmodelle. Aus der Kybernetik hat die Systemtheorie als Organisations- und Kodierungstheorie für sich selbst steuerende Superstrukturen übernommen und dient u.a. zur Erklärung der biotechnischen Funktionen des Zentralnervensystems für die Entstehung des Psychischen. Bei der Interpretation der psychophysischen Zusammenhänge unterscheidet man drei miteinander verbundene Stufen: 1) neuronale Trägerprozesse, 2) deren theoretische Musterformen und 3) die darin enthaltene psychische Bedeutung, die gemeinsam das Träger-Muster-Bedeutungs-Prinzip darstellen. Das Psychische ist mit dem Neuronalen identisch und zugleich kategorial verschieden: Einerseits sind die rhythmischen Impulsmuster der Nerven zum Mustertransfer befähigt und liegen als physikalische Muster vor; zum zweiten basieren auf diesen Musterbedeutungen psychisch-mentale Erscheinungen, die auch wandlungsfähig sind, z.B. wenn einem Zeichen eine neue Bedeutung unterlegt wird (Mustererkennen).


 
     
 
 
 
     
 
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