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Q-Sort

 
     
 
Ratingverfahren, das zur Messung von Selbstkonzepten eingesetzt wird. Eine Anzahl von Items mit personenbezogenen Feststellungen muß in eine Anzahl von Kategorien eingeordnet werden, die z.B. nach der Dimension "trifft völlig für mich zu" bis "trifft für mich gar nicht zu" angeordnet sind. Die resultierende Häufigkeitsverteilung der personenbezogenen Items in den Kategorien soll einer Normalverteilung entsprechen, d.h., die Anzahl der Items pro Kategorie wird vorgeben. Das hat den Vorteil, daß die Ratingskala vor einer mangelhaften Ausnützung geschützt ist. In der klassischen Variante nach W. Stephenson werden 100 Items in elf Kategorien sortiert, und die erhobenen Daten werden mit der Q-Technik korrelationsanalytisch weiterverarbeitet. Je nach Instruktion kann eine Person ihr aktuelles Selbstbild oder ihr ideales Selbstbild darstellen. Auch können aus der Differenz zwischen idealem und aktuellem Selbstbild Diskrepanzmaße ermittelt werden, die z.B. als Selbstwertschätzung interpretiert werden. Diese Technik wurde von C. Rogers zur Überprüfung der Erfolgs in der Psychotherapie verwendet (Gesprächspsychotherapie).


 
     
 
 
     
 
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