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Reinkarnationstherapie

 
     
   
Rückführungstherapie; umstrittene "Therapieform", die durch autosuggestive Techniken Erinnerungen aus früheren Leben hervorrufen möchte, um derzeitige Probleme zu bearbeiten. Grundannahme ist, Probleme des jetzigen Lebens seien in einem früheren Leben verursacht worden. Der Mensch bzw. dessen Seele befinde sich in einem fortwährenden Prozeß des geistigen Lernens und Wachstums. Das Erkennen der Verursachung der jetzigen Probleme und ein akzeptierender Umgang mit diesen Problemen dienen der spirituellen Weiterentwicklung. Die kritischen Einwände gegen dieses Verfahren sind schwerwiegend: 1) Der Klient wird durch suggestive Techniken in ein Abhängigkeitsverhältnis gebracht. 2) Es existieren keine Kriterien, die phantasierte von "tatsächlichen" Erinnerungen unterscheiden ließen. 3) Der "Therapeut" übernimmt die Deutung der erinnerten Ereignisse. 4) Es existiert keine fundierte Therapieausbildung. 5) Unter einer leichtfertigen Anwendung dieser therapeutischen Technik kann eine psychische Destabilisierung an Stelle der erwünschten Hilfe auftreten (Psychose). Bisher existieren noch keine wissenschaftlich gesicherten Befunde über heilende Effekte (Transpersonale Psychologie).

Literatur

Badewien, J. (1994). Reinkarnation – Treppe zum Göttlichen? Konstanz.


 
     
 
 
 
     
 
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