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Reiz-Reaktions-Lernen

 
     
   
auch: Klassisches Konditionieren, Klassisches Bedingen, Signal-Lernen, reaktives Lernen (Lernen). Manche Reize (z.B. der Anblick von Nahrung) lösen ein angeborenes Antwortverhalten aus. Solche Reize nennt man unbedingte (ungelernte) Reize; das Antwortverhalten unbedingte Reaktion. Tritt ein neutraler Reiz (der später bedingte Reiz) hinzu, kann es zu einer Reizsubstitution (Reizersetzung) kommen. Der neue Reiz löst die gleiche oder eine sehr ähnliche (bedingte) Reaktion aus wie der ursprüngliche Stimulus (gelernte Reiz-Reaktions-Verbindung). Das Reiz-Reaktions-Lernen wird ursprünglich streng bewußtseinsunabhängig als Verknüpfung von Reiz und Reaktion erklärt und spielt eine bedeutende Rolle z.B. in der Verhaltenstherapie und Werbepsychologie.


 
     
 
 
 
     
 
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