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Rubinstein

 
     
   
Sergej Leonidowitsch, 1889–1960, sowjetischer Psychologe. Zunächst Tätigkeit als Gymnasiallehrer, Studium der Philosophie u. a. in Marburg. 1919–1921 Dozent am Lehrstuhl für Philosophie und Psychologie der Universität Odessa. 1921–1932 dort Leiter des Lehrstuhls für Psychologie des Institutes für Volksbildung. 1932–1942 Professor für Psychologie des Pädagogischen Instituts in Leningrad, 1942–1950 Professor für Psychologie an der Staatlichen Universität Moskau. 1942–1945 Direktor des Instituts für Psychologie an der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der UdSSR, 1956–1960 Leiter des Sektors Psychologie des Instituts für Philosophie an der Akademie der Wissenschaften der UdSSR. Rubinstein, einer der bekanntesten sowjetischen Psychologen, bemühte sich um die Entwicklung einer auf dem dialektischen und historischen Materialismus basierenden Psychologie. Dabei betonte er die dialektische Einheit von Bewußtsein und Tätigkeit (Grundlagen der allgemeinen Psychologie, 1958). Er befaßte sich mit dem Problem des Determinismus, indem er in einer erkenntnistheoretischen Untersuchung der Frage nach dem Wesen psychischer Erscheinungen nachging (Sein und Bewußtsein, 1962). Darüber hinaus untersuchte er Denk- und Problemlösungsprozesse (Das Denken und die Wege seiner Erforschung, 1961).


 
     
 
 
 
     
 
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