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Sceno-Test

 
     
   
projektives Verfahren, das mit Spielmaterial (beweglichen Puppen, Bäumen, Tieren, Symbolfiguren und Alltagsgegenständen) unbewußte Probleme bei Kindern und Erwachsenen erfaßt. Das Kind bzw. der Proband wird aufgefordert, irgendeine Szene zu stellen. Zunächst wird der Umgang mit dem Spielmaterial erfaßt, anschließend wird der Proband aufgefordert, darüber zu erzählen. Dessen Erzählung wird durch Nachfragen vertieft. Die Szene wird tiefenpsychologisch interpretiert und gewährt Einblicke in die Struktur und Dynamik der Persönlichkeit: Ängste, Wünsche, Beziehungserleben und Bewältigungsstrategien werden anhand der szenischen Gestaltung erkennbar. Interpretiert werden z.B. die Raumaufteilung in Höhe, Breite und Symmetrie oder die Verwendung der Puppen in Anzahl und Bewegungsausdruck. Der Scenotest wird auch in der Psychotherapie eingesetzt: Hier hilft es dem Klienten, sich anhand der figürlichen Darstellung aktueller Konflikte von seinen Problemen zu distanzieren und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Der Test kann auch mit Schwerhörigen, Taubstummen und Sehgestörten durchgeführt werden. Nicht angewendet werden sollte er bei stark gehemmten Personen.

Literatur

Fliegner, J. (1995). Scentotest-Praxis. Heidelberg: Asanger.


 
     
 
 
 
     
 
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