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Schenk-Danzinger

 
     
   
Lotte, 1905–1992, österreichische Entwicklungspsychologin. 1929 Promotion an der Universität Wien bei K. Bühler, 1927–1938 als Nachfolgerin H. Hetzers Assistentin bei Ch. Bühler und Tätigkeit am Parent Association Institute in London. 1948–1967 Aufbau und Leiterin des schulpsychologischen Dienstes des Wiener Stadtschulrates. 1964 Habilitation an der Universität Innsbruck, 1967–1971 Professorin für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie an der Pädagogischen Akademie des Bundes in Wien, 1971–1981 lehrte sie an der Universität Graz. Nachhaltig beeinflußt von Ch. Bühler wandte Schenk-Danzinger sich gegen eine behavioristische Perspektive in der Entwicklungspsychologie (Behaviorismus). Sie bemühte sich um die Verbesserung der Lehrerfortbildung und Fördermaßnahmen in Sonderschulen. Sie entwickelte einen Test zur Erfassung der Schulreife (Der Schulreifetest, 1933) und setzte den Kleinkindertest von Ch. Bühler und H. Hetzer für die Altersstufen von 6–11 Jahren fort (Entwicklungstestreihe für das Schulalter, 1952). Darüber hinaus befaßte sie sich mit Lern- und Leistungsstörungen (Handbuch der Legasthenie im Kindesalter, 1968). In zahlreichen Auflagen erschienen ihre Lehrbücher Entwicklungspsychologie (1969) und Pädagogische Psychologie (1972).


 
     
 
 
 
     
 
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