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Sherrington

 
     
   
Charles Scott, 1857–1952, englischer Neurophysiologe. 1887–1893 Dozent am St. Thomas Hospital, London. 1891–1895 Professor für Pathologie an der University of London, 1895–1913 Professor für Physiologie an der University of Liverpool, 1913–1935 an der Oxford University. 1932 erhielt er den Nobelpreis für Medizin. Sherrington gilt als Pionier der Neurophysiologie. Bahnbrechend war seine Entdeckung, daß durch reziproke Innervation die Stimulation eines Muskels gleichzeitig zur Hemmung seines Gegenspielers führt. Er führte Ausdrücke wie Synapse und Occlusion sowie die Einteilung der Sinnesorgane in Extero-, Intero- (Entero-) und Propriorezeptoren in die Neurophysiologie ein (Rezeptoren, Interozeption). Die heutige Vorstellung einer integrierenden und koordinierenden Funktion des neuronalen Systems für die Bewegungskoordination des Organismus geht auf ihn zurück (The Integrative Action of the Nervous System, 1906).


 
     
 
 
 
     
 
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