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Terrorismus-Ausstieg

 
     
   
geschieht in mehr als der Hälfte aller analysierten Fälle aufgrund drohender oder bereits erfolgter Festnahme. Weitere Anlässe oder begünstigende Bedingungen waren: Überschreiten individueller Toleranzen durch kriminelle und menschenverachtende Aktionen der Gruppe, Aussicht auf Strafminderung, Hafterleichterung oder Einstiegshilfen in die Normalität, Wissen um Gemeinsamkeiten mit anderen Ausstiegswilligen, Unzufriedenheit mit der Gruppe und autoritären Strukturen, fehlende Integration in die Gruppe, "Einkehr" als innere Verarbeitung und Selbstreflexion. Ausstiegshemmende Faktoren sind Gruppenloyalität aufgrund einer erlebten "Schicksalsgemeinschaft", Lähmung der eigenen Handlungsfähigkeit aufgrund subjektiver Aussichtslosigkeit, Gegenmaßnahmen der Gruppe durch Moralisierung, Kontrolle oder Strafandrohung, negative Erwartungen an Strafverfahren und Inhaftierung (Politische Psychologie, Rassismus, moderner Rassismus, politischer Extremismus).


 
     
 
 
 
     
 
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