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Zeichentheorie

 
     
   
philosophisch-sprachwissenschaftliche Theorien über die Zuordnung von Zeichen und die allgemeinen Eigenschaften von Zeichensystemen. In der Zeichentheorie der Sprache (Semiotik) werden nach C. W. Morris drei Relationen bzw. Zuordnungsregeln unterschieden: syntaktisch – Zeichen-Zeichen (Syntax), semantisch – Zeichen-Welt (Semantik) und pragmatisch – Zeichen-Zeichen-Benutzer (Pragmatik). Daß Zeichen in Systemen geordnet sind, spielt für auch für das Organonmodell eine große Rolle Die Form der Sprache, ihr Bedeutungsgehalt und ihr Gebrauch gehören eng zusammen. Unterschieden werden nach C. S. Peirce Typen von Zeichen, die das Verhältnis von Zeichen zu Objekten charakterisieren. Ikone haben Ähnlichkeit mit dem Objekt, z.B. Piktogramme; ein Index zeigt einen physikalischen Zusammenhang mit einem bezeichneten Gegenstand auf (z.B. Wasserdampf verweist auf heißes Wasser); Symbole sind willkürliche (intentionale) Zuordnungen von Zeichen auf Gegenstände (z.B. Sprache).


 
     
 
 
 
     
 
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