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Ambivalenz-Amplifikations-Hypothese

 
     
   
Ambivalenz-Amplifikations-Hypothese, geht von einer Grundannahme ambivalenter Einstellungen Nichtbehinderter gegenüber Behinderten aus (Behinderung). Danach ist die Haltung Nichtbehinderter gegenüber Behinderten sowohl von positiven als auch von negativen Einstellungen geprägt, was ingesamt eine Instabilität des Verhaltens gegenüber Behinderten zur Folge hat. Durch die Begegnung mit einem Behinderten wird diese Ambivalenz und damit der innere Konflikt salient, der vom Nichtbehinderten als Bedrohung seines Selbstkonzeptes ("Ich bin eine gerechte, faire, vorurteilslose Person") erlebt wird. Um das Selbstkonzept zu stabilisieren, wird die mit der Begegnung inkonsistente, widersprüchliche Seite der Einstellungen entweder geleugnet oder gestützt. Abschwächen oder Stützen der inkonsistenten Seite der ambivalenten Einstellung führt dazu, gegenüber Behinderten entweder positiver oder negativer zu reagieren als gegenüber Nichtbehinderten (Amplifikation), denen keine oder weniger ambivalente Einstellungen entgegengebracht werden.
 
     
 
 
 
     
 
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