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gemeindepsychologisches Konzept (Gemeindepsychologie), das sich aus der Vielzahl antipsychiatrischer Bewegungen entwickelt hat, die aus überwiegend humanitären Gründen zur Verbesserung der Situation psychisch Kranker in den Großkrankenhäusern entstanden waren. Ausgangspunkt ist die Annahme, daß psychopathologische Symptome wenigstens zum Teil ihren Ursprung in sozialen Institutionen haben können. Ein Beispiel für gemeindepsychiatrische Präventionsprogramme ist die Einrichtung von Zentren zur Selbstmordverhütung, die unter Leitung von Psychiatern oder Psychologen tätig sind und rund um die Uhr versuchen, Personen in suizidalen Krisen eine Beratung anzubieten (Empowerment, Psychiatrie).
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