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Gottschaldt

 
     
   
Kurt, 1902-1991, Gestaltpsychologe, lehrte in Bonn, Berlin und bis zu seiner Emeritierung in Göttingen. Es ist insbesondere sein Verdienst, daß nach der Emigration der meisten deutschen Gestaltpsychologen nach 1933 in die USA die Berliner Schule der Gestaltpsychologie noch eine Weiterentwicklung zu verzeichnen hatte. Neben Wolfgang Metzger und Edwin Rausch erhielt Gottschaldt als einer der wenigen Gestalttheoretiker die gestaltpsychologische Tradition in Europa am Leben. An der Humboldt-Universität zu Berlin prägte der Schüler Wolfgang Köhlers und Max Wertheimers von 1935 bis 1962 maßgeblich eine ganze Generation von Psychologen. Bekannt geworden ist er vor allem durch seine persönlichkeits-, entwicklungs- und erbpsychologischen Arbeiten in der Zwillingsforschung. Aus dem Bereich der Gestaltwahrnehmung sind die Gottschaldt-Figuren bekannt: komplexe Figurenmuster, in denen Teilfiguren einfacher Art aufgrund ihrer strukturellen Einbettung in die Gesamtfigur isoliert nur schwer erkannt oder wahrgenommen werden können, da sie in der Figurstruktur versteckt sind.


 
     
 
 
 
     
 
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