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Gruppenleistung

 
     
   
wurde seit den Anfängen der Sozialpsychologie experimentell untersucht. Wie man heute weiß, führt Gruppenarbeit bei Entscheidungs- und Problemlöseaufgaben in der Regel zu deutlich besseren Leistungen, als esaufgrund der durchschnittlichen Einzelleistungen der Gruppenmitglieder vorherzusagen ist. Allerdings erreicht die Gruppe meist nicht die Leistung ihres besten Gruppenmitglieds. Zur Bestimmung von Prozeßverlusten und Synergieeffekten (Gruppensynergie) muß die Differenz von potentieller und tatsächlicher Gruppenleistung betrachtet werden. Die tatsächliche Gruppenleistung kann direkt gemessen werden. Ein Erwartungswert der potentiellen Gruppenleistung wird auf Basis der Verteilung individueller Ressourcen und der Struktur der jeweiligen Aufgabe errechnet. Bei additiven Aufgaben (z.B. Brainstorming) errechnet sich die potentielle Gruppenleistung aus der Summe bzw. der Vereinigungsmenge aller Einzelleistungen. Bei kompensatorischen Aufgaben (z.B. Schätzaufgaben) errechnet sich die potentielle Gruppenleistung aus dem Durchschnittswert der Einzelleistungen. Bei disjunktiven Aufgaben (z.B. Problemlöse- und Entscheidungsaufgaben) entspricht die potentielle Gruppenleistung der besten Einzelleistung pro Gruppe.


 
     
 
 
 
     
 
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