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Hartley

 
     
   
David, 1705-1757, englischer Arzt, gilt als Gründer der britischen Schule der Assoziationspsychologie, studierte zunächst in Cambridge Theologie und Philosophie, dann Medizin. Neben seiner medizinischen Praxis widmete er sich verschiedenen medizinischen und philosophischen Forschungen. Hirn- und neuroanatomische Untersuchungen führten ihn zu der Annahme, daß geistige Prozesse abhängig von materiellen Vorgängen im Nervensystem sind. In seinem Hauptwerk Observations on Man (1749) wurde erstmals das Verhältnis von Assoziation und physischen Abläufen behandelt. Hartley vertrat die Auffassung, daß Empfindungen, die gleichzeitig oder unmittelbar aufeinander folgen, sich miteinander verbinden, woraus neue psychische Gebilde entstehen. Die diesen Vorgängen zugrunde liegende physiologische Bewegung sieht er in Vibrationen von Gehirn und Nerven. Als sogenannte vibratiuncles überdauerten sie die Empfindungen und die diese auslösenden Reize. So könnten sie sich zu Vorstellungen verbinden, außerdem könne damit das Gedächtnis erklärt werden.


 
     
 
 
 
     
 
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