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Hypnotherapie

 
     
   
die älteste Psychotherapieform, bei der hypnotische Trance und hypnotische Phänomene angewendet werden. Hypnotische Heilrituale lassen sich bis in die Frühgeschichte der Menschheit verfolgen. Lange Zeit wurde die Hypnotherapie von hypnotischen Techniken der Suggestion geprägt (posthypnotische Suggestion): Im Zustand der Suggestibilität bzw. der hypnotischen Trance wure versucht, direkt auf Gedanken, Erleben und Verhalten Einfluß zu nehmen. Die heutige Hypnotherapie, die sich in Deutschland etwa seit 1980 als eigenständige Therapieform begreift, ist mit dem Namen M. E. Erickson verbunden. Wegen ihrer Lösungs- und Ressourcenorientierung ist Hypnotherapie grundsätzlich ein kurzzeittherapeutisches Verfahren. Ihre Effektivität ist in wissenschaftlichen Untersuchugnen gut nachgewiesen. Dies gilt vor allem dann, wenn man Hypnose einer kognitiv-verhaltenstherapeutischen oder psychodynamischen Behandlung "hinzufügt"; dann verdoppelt sich der Behandlungseffekt.

Literatur

Peter, B. (1998). Hypnotherapie. In Ch. Kraiker & B. Peter (Hrsg.), Psychotherapieführer (5. Aufl.). München: Beck.


 
     
 
 
 
     
 
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