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mathematische Lerntheorien

 
     
   
lernpsychologsiche Theorien, in denen das Lernen als Änderung der Reaktionswahrscheinlichkeit definiert wird. Unterschieden werden z.B. inkrementelle Modelle und Zustandsmodelle. Inkrementelle Modellen gehen von einer stetigen Lernkurve aus: Bei jedem Lernversuch ändert sich die Wahrscheinlichkeit einer bestimmten zu erlernenden Antwort. Zustandsmodelle legen eine andere Annahme zugrunde: Lernen verläuft nicht stetig, sondern der Organismus befindet sich immer in einem von zwei (oder mehreren) Zuständen, z.B. im konditionierten Zustand "gelernt" mit der Wahrscheinlichkeit 1 oder im unkonditionierten Ratezustand mit einer gewissen Ratewahrscheinlichkeit oder im Zustand des Vergessens. Für jedes Paar der möglichen Zustände sieht das Modell eine Übergangswahrscheinlichkeit vor, mit der die lernende Person in einen anderen Zustand übergeht. Mathematische Lerntheorien bieten den Vorteil, daß alle Annahmen, die in das Modell eingehen, explizit formuliert sind und daß sich exakte quantitative Voraussagen der Beobachtungsgrößen machen lassen.


 
     
 
 
 
     
 
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