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paradoxe Intention

 
     
   
widersinnige Verhaltensverschreibung, auf V. Frankl zurückgehende therapeutische Technik, die das "Verordnen" von ungewollten Symptomen beinhaltet. Der Therapeut fordert den Klienten auf, er solle das Gegenteil vom eigentlich Gewollten anstreben, z.B.: Bei Schwierigkeiten morgens aufzustehen, wird dem Klienten verordnet, er solle, wenn er sich nicht an die selbstgewählte Zeit hält, gleich den ganzen Vormittag im Bett verbringen – allerdings ohne sich mit ablenkenden Dingen beschäftigen zu dürfen. Diese Technik kann eingesetzt werden, wenn das Bekämpfen des Symptoms zu seiner Aufrechterhaltung beigetragen hat, z.B. bei Stottern und Panikattacken (Existenzanalyse, strategische Familientherapie, Psychotherapie).


 
     
 
 
 
     
 
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