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Phallisch

 
     
   
heißt die dritte und letzte Phase der frühkindlichen Sexualentwicklung. Ihr Mittelpunkt ist der Penis (Phallus) und sein kleineres weibliches Gegenstück, die Klitoris. Dieses Stadium wird mitbestimmt durch das Erwachen der sexuellen Neugier; mit dem Voyeurismus und Exhibitionismus setzt die kindliche Sexualforschung ein. Die wichtigsten weiblichen Geschlechtsmerkmale, Scheide und Gebärmutter, sind noch nicht entdeckt, sodaß der markante äußere Geschlechtsunterschied das Interesse beherrscht. Dieser Vergleich löst beim Knaben den Kastrations-Komplex, beim Mädchen den sogenannten Penis-Neidaus. Danach wird die Entwicklung durch die Latenz-Zeit unterbrochen. Erst später stellen sich im Normalfall die sexuellen Partialtriebe unter das Genital-Primat, das heißt, sie richten sich auf die Geschlechtsvereinigung aus.
 
     
 
 
 
     
 
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