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Reframing

 
     
   
die Umdeutung bzw. Neukontextualisierung eines Problems; von P. Watzlawick als die Kunst genannt, Inhalte in einen neuen Rahmen zu stellen und ihnen dadurch eine neue Bedeutung zu verleihen. "Framing" als Fachbezeichnung für Bedeutung durch Kontext stammt aus der Linguistik; Reframing als Kommunikationsmuster ist im Neurolinguistischen Programmieren zu einer therapeutischen Intervention ausgebaut worden. Die Grundhypothese fußt auf der Annahme, daß jedes hartnäckig beibehaltene Verhalten einen starken Antrieb von einer im Kontext des Patienten guten Absicht erfährt. Dies gilt auch, wenn die Absicht dem Handelnden unbewußt bleibt. Problematisches Verhalten kann also nur dann dauerhaft verändert werden, wenn die zugrundeliegende Absicht durch neue alternative Verhaltensweisen erreicht werden kann. Wenn z.B. dominantes Verhalten beim Zuhörer Aufmerksamkeit und Zuwendung bewirkt, kann es dann leichter aufgegeben werden, wenn etwa der Sprecher andere interessante Verhaltensweisen entwickelt, die diesen Effekt ohne die störenden ”Nebenwirkungen” (des dominanten Verhaltens) möglich machen. Für das Entwickeln dieser Alternativen nutzt der Patient seine natürliche Kreativität.


 
     
 
 
 
     
 
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