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der Verzicht auf Handlungen, der aus dem Gefühl der Vergeblichkeit aller Anstrengungen erwächst, und auf Genüsse, die man zu teuer hat bezahlen müssen. Recht häufig kommt es zur Resignation im höheren Alter, wenn nicht nur die Einsicht in die Grenzen des Menschen gewachsen ist, sondern auch die eigene Kraft nachgelassen hat. Oft hat die Bereitschaft zum Entsagen eine Dämpfung der Gefühle bis zur Apathie, eine Minderung der Aktivität bis zur Lethargie zur Folge. Dennoch ist die Resignation manchmal als weise Bescheidung gerühmt worden, denn sie hilft »Zorn und Eifer« zu vermeiden, schenkt vielleicht sogar »heitere« Ruhe und ein Gefühl der Überlegenheit. Am Ende aber bringt sie die Gefahr mit sich, daß das Leben selber verneint wird. |
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