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Risiko- und Schutzfaktorenmodell

 
     
   
ein Modell, um die Entstehung und den Verlauf von Belastungen, Beeinträchtigungen und psychischen Störungen vorauszusagen sowie entsprechende präventive, interventionsbezogene und rehabilitative Maßnahmen zu planen. Dabei werden Risikofaktoren (= Faktoren, die die Auftretenswahrscheinlichkeit von Problemen erhöhen) nicht nur auf Seiten des Kindes (z. B. mangelnde soziale Kompetenz), sondern auch auf seiten seiner sozialen Umgebung (z. B. Alkoholabusus der Eltern) betrachtet. Eine ähnliche Einteilung kann für die Schutzfaktoren (= Faktoren, die die Auftretenswahrscheinlichkeit von Problemen vermindern wie gutes Selbstvertrauen oder soziale Unterstützung) gebildet werden. Die Balance zwischen Risiko- und Schutzfaktoren stellt eine wichtige Beurteilungsgrundlage für die psychosoziale Situation des Kindes beziehungsweise Jugendlichen dar (Prävention, Klinische Kinder- und Jugendpsychologie).


 
     
 
 
 
     
 
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