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Selbstbeurteilung

 
     
   
self-esteem, methodische Vorgehensweise, sich selbst – seine Eigenschaften, Erlebnisweisen, Einstellungen oder Verhaltensweisen – einer Beurteilung zu unterziehen. Selbstbeurteilung kann eine wirkungsvolle Ergänzung für Tests und die Beurteilung durch Lehrende sein, wenn es um keinen “hohen Einsatz” geht. Die Genauigkeit läßt sich steigern, wenn sich die Beurteilung auf eine konkrete Erfahrung (z.B. Testaufgabe) bezieht und wenn die Lernenden dafür trainiert werden. Die Korrelation einer strukturierten Selbstbeurteilung mit Beurteilungen durch Lehrende und Tests kann genauso hoch sein wie die Korrelationen von Beurteilungen (Grad der Übereinstimmungsvalidität) durch verschiedene Lehrende, zwischen verschiedenen Tests sowie zwischen Lehrerbeurteilungen und Tests. Die größte Bedeutung hat die Selbstbeurteilung aber als ein Instrument für die Motivation und für ein bewußteres Lernen: Stärken richtig einschätzen lernen, Schwächen erkennen und das Lernen effektiver gestalten (LES, Life Esteem Survey; Epstein-O’Brain Self-Esteem Inventory; SE, Self Esteem Scale).


 
     
 
 
 
     
 
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