A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
 
 

 

 

 

 

sicheres Verhalten

 
     
   
normatives Verhalten oder Sollverhalten, zielt darauf ab, die potentiellen Gefahren unter Kontrolle zu halten. Es läßt sich in drei Aufgabentypen unterteilen: 1) Vorsorgeverhalten: Wer mit Gefahren zu tun hat, sollte dem Aufbau von Gefahrenpotentialen weit vor Beginn seiner eigentlichen Arbeitsaufgabe aufgrund von allgemeinen Risikovermutungen durch Prüfen, Sichten und Warten entgegenwirken, indem die Gefahren beseitigt oder unschädlich gemacht werden. 2) Abbau von akuten Gefahrenpotentialen: Wenn sich Gefahrenpotentiale beim Arbeiten aufbauen (z. B. Aufheizen von Material beim Schweißen), ist die Arbeit zu unterbrechen und sind Maßnahmen zum Abbau des Gefahrenpotentials zu treffen. Beim Weiterarbeiten und Auftreten einer akuten Gefahr würde sich das Risiko unzulässig erhöhen. 3) Gefahrenmanagement: Muß eine Arbeit unter Gefährdung durchgeführt werden, weil die Arbeit selbst immer den Aufbau von Gefahrenpotentialen mit sich bringt (z. B. bei der Arbeit in der Nähe von schwebenden Lasten, beim Tragen von Gegenständen, beim Einsatz von Handmaschinen), muß mit dem Gefahrenpotential sorgfältig, kompetent und verantwortungsbewußt umgegangen werden (Arbeits- und Gesundheitsschutz).


 
     
 
 
 
     
 
<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Sich-selbst-erfüllende-Prophezeiung
Sicherheitsanalyse
 
     
     
 

 

 
     

 

   
  Weitere Begriffe : Neuropharmakologie | Östriol | Purkinje-Phänomen
PSYCHOLOGY48 | ÜBERBLICK | THEMEN | DAS PROJEKT | SUCHE | RECHTLICHE HINWEISE | IMPRESSUM
Copyright © 2017 All rights reserved. Psychologielexikon