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Suburbs

 
     
   
Vorstädte, besonders die modernen »Trabanten« oder »Schlaf«-Städte, die sich am Rande der Großstädte entwickelt haben. Man versprach sich von der Anlage solcher Siedlungen »im Grünen« eine größere Nähe zur Natur, eine Entlastung vom Verkehrslärm und von den unangenehmen Begleiterscheinungen der Industrie. Aber die weite Trennung der Wohnungen von den Arbeitsplätzen und bei Tage die Isolation der Frauen und Kinder von den berufstätigen Familienmitgliedern und von der Arbeitswelt überhaupt brachte neue Schwierigkeiten mit sich. Dazu kam die Eingliederung in eine künstlich erstellte Umwelt, die in sich allzu einheitlich, zu konform und zu monoton wirkt. Man ist weder in der Vorstadt noch in der zugehörigen Großstadt wirklich zuhause. Aus diesen Spannungen haben sich eigentümliche seelische Leiden ergeben, die man geradezu als »Suburban-Neurose« bezeichnet. Unter ihr leiden besonders die »grünen Witwen«, die sich weitgehend auf ihre Kinder und ihre Leidensgefährten angewiesen sehen, aber zu den Männern, die nur einen kleinen Teil ihrer Erfahrungen teilen, bloß noch eine begrenzte Beziehung aufrechterhalten können.
 
     
 
 
 
     
 
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