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Verneinung

 
     
   
In der Psychoanalyse ein Vorgang, bei dem ein Mensch einen Vorstellungsinhalt, der verdrängt war und ihm nun wieder zu Bewußtsein kommt, nicht als etwas Eigenes anerkennt. Die Verneinung ist sozusagen eine Form, das Verdängte (Verdrängung) zur Kenntnis zu nehmen, ohne Einsicht zu gewinnen. Die Verneinung kann als eine Anwendung des Abwehrmechanismus der Verleugnung auf den analytischen Vorgang der Aufdeckung des Unbewußten selbst angesehen werden. Die Verleugnung drückt sich darin aus, daß bestimmten Wahrnehmungen der Wirklichkeitscharakter aberkannt wird, wenn sie für einen Menschen zu bedrohlich werden. In der Kindheit ist das recht häufig. Bei Erwachsenen kann der übermäßige Gebrauch des Abwehrmechanismus der Verleugnung eine Psychose einleiten (die Wirklichkeit wird nicht mehr angemessen wahrgenommen und berücksichtigt).
 
     
 
 
 
     
 
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