A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
 
 

 

 

 

 

analytische Gruppentherapie

 
     
   
analytische Gruppentherapie, auch: psychoanalytische Gruppenpsychotherapie, therapeutischer Ansatz, in dem Geschehen und Vorgehensweise der analytischen Einzeltherapie (Psychoanalyse) grundsätzlich erhalten bleiben, allerdings unter dem Einfluß der Gruppe und damit zusammenhängender Gruppenprozesse doch Unterschiede aufweisen: 1) Übertragungsphänomene beziehen sich nicht nur auf den Therapeuten, sondern "multilateral" auch auf andere Gruppenmitglieder. 2) Die Phänomenologie des Widerstands unterscheidet sich in der Gruppenanalyse von der der Einzelanalyse. 3) Die Gegenübertragung des Therapeuten kann zu inadäquaten Reaktionen gegenüber der Gruppe führen. 4) Es besteht die Gefahr, daß der Therapeut noch mehr als in der Einzeltherapie zum omnipotenten Objekt gewählt wird. 5) Die Möglichkeiten des Durcharbeiten von Widerständen sind für den einzelnen im Gruppenverband eingeschränkt. Es gibt eine Reihe von Varianten von psychoanalytischen Gruppentherapien (z.B. Balint-Gruppen als Selbsterfahrungsgruppen).
 
     
 
 
 
     
 
<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
analytische Gruppenpsychotherapie
analytische Kindertherapie
 
     
     
 

 

 
     

 

   
  Weitere Begriffe : Schachexperte | Psychologischer Kontrakt | suizidales Verhalten Basisdokumentation
PSYCHOLOGY48 | ÜBERBLICK | THEMEN | DAS PROJEKT | SUCHE | RECHTLICHE HINWEISE | IMPRESSUM
Copyright © 2017 All rights reserved. Psychologielexikon