A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
 
 

 

 

 

 

anomische Aphasie

 
     
   
anomische Aphasie, auch: Objektanomie, amnestische Aphasie. Hirnschädigung mit sprachlichen Störungen: Schwierigkeiten bei der Wortfindung, insbesondere bei der Objektbenennung; Unfähigkeit, sich an die Namen von Objekten zu erinnern (Aphasie). Sprache wird verstanden, sinnvolle Sprache kann produziert und Gesprochenes wiederholt werden, nur die Wortfindung macht große Schwierigkeiten. Ein Beispiel: Beim Zeigen einer Photographie mit einem Schiffsanker wird das Objekt (der Anker) zwar umschrieben - "Ich weiß, was das Ding macht, man nimmt es, um ein Shiff zu verankern." - das Substantiv allerdings kann nicht genannt werden (assoziative Agnosie). Die Ursache der Schwierigkeiten beim Finden von Substantiven liegt wahrscheinlich in Schädigungen verschiedener Orte im temporalen Cortex (Zentralnervensystem).
 
     
 
 
 
     
 
<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Anomie
anomischer Selbstmord
 
     
     
 

 

 
     

 

   
  Weitere Begriffe : Imponiergehabe | Klinische Betriebspsychologie | Buchhaltungsmodell
PSYCHOLOGY48 | ÜBERBLICK | THEMEN | DAS PROJEKT | SUCHE | RECHTLICHE HINWEISE | IMPRESSUM
Copyright © 2017 All rights reserved. Psychologielexikon