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Objektbenennung

 
     
 
Forschungsthema der Psychologie der Sprachproduktion. Objektbenennungen haben aus informationstheoretischer Sicht das Ziel, Nachrichten des Sprechers an den Hörer zu vermitteln (Kommunikation), um Neuigkeiten weiterzugeben und Ungewißheit zu reduzieren (Informationsverarbeitung). Es werden experimentell die Bedingungen untersucht, denen die Variabilität der Objektbenennung unterworfen ist. Wovon hängt es ab, daß zur Benennung eines Objektes häufig von Situation zu Situation sowie von Person zu Person unterschiedliche sprachliche Bezeichnungen gewählt werden? Frühere Arbeiten konzentrierten sich u.a. auf die Frage: Welche Attribute nennen Sprecher bei der Benennung eines Objektes in Abhängigkeit vom Kontext? Welche kognitiven Voraussetzungen müssen beim Sprecher vorhanden sein, um ein Objekt in Abhängigkeit vom Kontext benennen zu können, und welche kognitiven Vorgänge liegen zugrunde? Wie die bisherigen Ergebnisse der Benennungsforschung zeigen, liegen vielfältige Einflußfaktoren auf die Beschaffenheit der Objektbenennungen vor.

Literatur

Mangold-Allwin, R. (1994). Das Forschungsprogramm "Objektbenennung": neuere Entwicklungen. In H.-J. Kornadt, J. Grabowski & R. Mangold-Allwin (Hrsg.), Sprache und Kognition. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.


 
     
 
 
     
 
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