A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
 
 

 

 

 

 

Atmung

 
     
   
Atmung 1) dient durch Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxydabgabe dem Gasstoffwechsel des Körpers. Die Messung dieses Gasstoffwechsels und der spirometrischen Parameter (u.a. Atemvolumen, Atemströmungsgeschwindigkeit) verlangt in der Regel die Verwendung einer Atemmaske. Psychophysiologische Untersuchungen (Psychophysiologie) beschränken sich deshalb oft auf die Registrierung der durch einen Atemgurt meßbaren Atemfrequenz und der Atemaktivität, deren Amplitude eventuell durch Vergleich mit Maskenatmung grob geeicht werden kann. 2) In den Körpertherapien (z.B. Bioenergetik, Aqua-Energetik, Orgontherapie) ist Atmung (neben Bewegung) die Grundlage für ein befriedigendes Leben. Drosselung der Atmung bedeute Dämpfen von Vitalität und Ausdruck und sei ein Kennzeichen des neurotischen Menschen, der die Inspiration ebenso wie den zwischenmenschlichen Kontakt auf das Nötigste beschränke: Er hält den Atem an, klammert sich an seine Mitmenschen, verharrt in der Inflation der Atmung und der Inflation der Eigenmächtigkeit oder kontrolliert sorgfältig dosiert den Fluß seiner Atmung wie den seiner Beziehungen.
 
     
 
 
 
     
 
<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Atmosphärenhypothese
ATN
 
     
     
 

 

 
     

 

   
  Weitere Begriffe : Simulationen computergestützte | Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie | Überzeugungstechniken
PSYCHOLOGY48 | ÜBERBLICK | THEMEN | DAS PROJEKT | SUCHE | RECHTLICHE HINWEISE | IMPRESSUM
Copyright © 2017 All rights reserved. Psychologielexikon