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Dollard

 
     
   
John, 1900-1980, in Menasha (WI) geborener Persönlichkeitstheoretiker, lehrte an der Yale University Psychologie, Soziologie und Anthropologie. Dollard erhielt 1931 seinen Ph.D. in Soziologie von der University of Chicago. Er erforschte zur Zeit des Zweiten Weltkriegs den Zusammenhang zwischen Frustration und Aggression (Frustrations-Aggressions-Hypothese, u.a. zusammen mit Neal Miller). Aus dieser Zeit stammen auch Arbeiten zur Reaktion von Soldaten auf im Krieg erlebte Ängste. Dollard befaßte sich ferner mit sozialem Lernen (erneut zusammen mit Miller) bzw. dem Zusammenhang zwischen Trinkgewohnheiten und sozialer Klassenzugehörigkeit. 1937 erregte Dollards Studie zur Ausbeutung Farbiger beträchtliches Ansehen. Sein außergewöhnlich breites berufliches Engagement spiegelt sich nicht nur im Interesse an Freudianischer Psychoanalyse wider (Versuch einer Synthese aus Behaviorismus und Psychoanalyse), sondern auch an den etwa zehn verfaßten Büchern und einer ausgedehnten Publikationstätigkeit. Seine Vielseitigkeit stieß allerdings in akademisch einflußreichen Kreisen häufig auf Mißtrauen, so daß er erst als 52-jähriger zum Professor für Psychologie in Yale ernannt wurde.


 
     
 
 
 
     
 
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