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Gewaltforschung

 
     
   
setzte angesichts der Bedeutung von Gewalt in unserer Geschichte im Vergleich zur Aggressionsforschung sehr spät ein. Sie entwickelte sich eigentlich erst richtig im Zuge des Aufblühens der Friedensforschung, in der Gewalt zu einem zentralen Begriff geworden ist. In jüngster Zeit haben vor allem die Problematik der Jugendgewalt und sexueller Gewalt, sexuellen Mißbrauchs und der politisch motivierten (rechtsextremistischen, fremdenfeindlichen) Gewalt "Hochkonjunktur" (Rassismus). Gewalt ist aber immer noch in erster Linie eine Problem der Philosophie, Politologie, der Soziologie oder ganz allgemein der Sozialwissenschaften, und weniger eines der Psychologie. Allein die Vertreter einer kritischen Psychoanalyse und der politischen Psychologie scheren aus der individualistischen Aggressionsforschung der Psychologie aus, indem sie sich verstärkt den gesellschaftlichen Ursachen und Bedingungen von Aggression (von Gewalt) widmen.


 
     
 
 
 
     
 
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