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Mitarbeiterbefragung

 
     
   
auch: Betriebsumfrage, Betriebsklimaanalyse, betriebliche Meinungsumfrage, innerbetriebliche Einstellungsforschung; methodische Vorgehensweise (Interview, Fragebogen) der Personalentwicklung, um z.B.

– den Grad der allgemeinen Arbeitszufriedenheit festzustellen,

– spezifische Unzufriedenheit im Sinne einer Schwachstellenanalyse auszuloten,

Vorwissen und Charakteristika von Mitarbeitern oder deren Trainingsbedarf (Bedarfsanalyse) zu erfassen,

– die Mitarbeiter an den Belangen des Unternehmens zu beteiligen und zur Unternehmensentwicklung beitragen zu lassen – mit dem Ziel, die Distanz zur Unternehmensleitung zu verringern, offene Kommunikation zu fördern, das Betriebsklima zu verbessern,

– die Qualität von Unternehmensentscheidungen zu steigern und arbeitnehmergerechte Lösungen zu erreichen.

Der Erfolg dieses personalpolitischen Instruments hängt zum einen unmittelbar von der Genauigkeit der zeitlichen und inhaltlichen Planung ab, zum anderen von der Akzeptanz aller Beteiligten. Gibt es Widerstände gegen die Befragung, so hängt dies z.B. auf Seiten der Befragten davon ab, daß sie fürchten, die Anonymität sei nicht gewährleistet und sich möglicherweise Sanktionen aus den Ergebnissen ergeben könnten, oder sie bezweifeln, ob sich die Befragung positiv auswirkt. Mitarbeiterbefragungen liefern einen wertvollen Beitrag zur zeitgemäßen Führung und Kooperation und werden mit großem Erfolg in der Wirtschaftspraxis eingesetzt (Arbeits- und Organisationspsychologie).

Literatur

Domsch, M. & Schneble, A. (1993). Mitarbeiterbefragungen. In L. v. Rosenstiel u.a. (Hrsg), Führung von Mitarbeitern (2. Aufl.). Stuttgart: Poeschel.


 
     
 
 
 
     
 
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