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Papousek

 
     
   
Hanus, 1922–2000, Kinderarzt und Kommunikationsforscher. Er wurde in der Tschechoslowakei geboren und promovierte 1949 in Medizin. In Prag schließlich promovierte er 1959 über ’konditionierte motorische Reflexe durch Nahrung beim Kind” und habilitierte zehn Jahre später über die Entwicklung von Lernfähigkeiten in den ersten Lebensmonaten, womit er weltweiten Ruhm erlangte. In der Folge nahm er mehrere Gastprofessuren in den USA an. Dort erforschte er intensiv mit seiner Frau Mechthild die vorsprachliche Kommunikation zwischen Eltern und Kindern sowie die Kommunikation von Bonobos und Gorillas. Aufgrund der politischen Entwicklungen (Prager Frühling und Besetzung durch die Sowjetunion) kehrte er nicht mehr nach Prag zurück, sondern verlegte seinen Lebensmittelpunkt nach München, wo er sowohl an der Universität München als auch am Max-Planck-Institut für Psychiatrie forschte. Auch hier lag der Schwerpunkt der Forschungen v.a. auf den intuitiven Formen elterlichen Verhaltens gegenüber ihren Säuglingen. Nach der Pensionierung nahm Hanus Papousek eine Sonderprofessur in Amsterdam sowie ein Angebot des Instituts für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität München an, wo er bis zuletzt blieb.


 
     
 
 
 
     
 
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