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Peerorientierung

 
     
   
Die Gruppe der peers (englisch für Alters- und Geschlechtsgenossen und -genossinen) spielt in der seelischen und sozialen Entwicklung eine wichtige Rolle, die im Zug der Individualisierung moderner Gesellschaften zunimmt. «Ist das Kind noch lange bereit, jeden Spielgefährten zu nennen, so bekommt in der Pubertät das Wort eine eigene Di-gnität», faßt Charlotte Bühler ihre Eindrücke aus Mädchen-Tagebüchern zusammen. Empirische Untersuchungen haben aber gezeigt, daß die häufig ausgesprochene Vermutung, wachsende Peerorientierung entspreche zwangsläufig einer schwindenden Bedeutung der Eltern und anderer Erwachsener, in dieser Form nicht zutrifft. Wenn Jugendliche abschätzig über Erwachsene («die Alten») sprechen, heißt das keineswegs, daß deren Rat nicht in vielen Krisen sogar mehr Gewicht hat als der von peers.
 
     
 
 
 
     
 
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