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Peters

 
     
   
Wilhelm, 1880–1963. Nach Studium der Philosophie und der Medizin in Wien, Zürich und Leipzig promovierte Peters dort 1904 mit einer wahrnehmungspsychologischen Arbeit. Später wurde er Assistent Karl Marbes, zunächst in Frankfurt, dann in Würzburg, wo er 1910 Über Ähnlichkeitsassoziation habilitiert und 1915 a.o. Professor wurde. 1919 ging er an die Handelshochschule Mannheim als Professor für Philosophie, Psychologie und Pädagogik und gründete dort ein Psychologisches Institut, in dem er sich auch mit Angewandter Psychologie und Psychotechnik befaßte. 1923 wurde er Professor in Jena. Dort veranstaltete er 1933 eine Vorlesungsreihe über Nationalsozialismus als psychische Massenepidemie und wurde als sog. Nicht-Arier entlassen (Nazi-Psychologie). Nach Aufenthalt in London erhielt er 1937 einen Ruf an die Universität Istanbul. 1952 wurde ihm eine Professur in Würzburg gegeben. Seine Zeitschriftenpublikationen behandeln überwiegend Themen der Experimentellen Psychologie. Zu seinen Büchern zählen Einführung in die Pädagogik auf psychologischer Grundlage (1916) und Die Vererbung geistiger Eigenschaften und die psychische Konstitution (1925).

Literatur

Merz, F. (1999), Wilhelm Peters. In W. Janke & W. Schneider (Hrsg.), Hundert Jahre Institut für Psychologie und Würzburger Schule der Denkpsychologie (S. 141-146). Göttingen: Hogrefe.


 
     
 
 
 
     
 
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