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Pilzecker

 
     
   
Alfons, 1865–1949, deutscher Psychologe. Er gilt als einer der Pioniere der experimentellen Psychologie, 1184 begann er ein Theologiestudium, wechselte 1886 zur Philosophie und promovierte in Göttingen. Sein Professor G. E. Müller stellte dabei fest, daß der Kandidat die psychophysischen Grundlagen nur unzureichend beherrsche. Pilzecker wechselte für drei Semester nach München, anschließend kehrte er nach Göttingen zurück, um im Laboratorium Müllers zu arbeiten. 1890 veröffentlichte er zusammen mit G. E. Müller die Ergebnisse seiner Forschungen unter dem Titel: Experimentelle Beiträge zur Lehre vom Gedächtnis, worin das Treffer- und Zeitverfahren dargelegt ist (Gedächtnis, Gedächtnismethoden). Einer Versuchsperson werden einzelne Silben einer zuvor präsentierten Aufgabe zum Lernen sinnloser Silben vorgelegt. Man bittet sie, die nachfolgenden Silben aus der Aufgabe zu erinnern. Die Zahl der Treffer und die Reaktionszeit dienten zur Bestimmung der Assoziationsfestigkeit. Diese Monographie gilt als wegweisend für spätere Gedächtnisexperimente. 1900 ging Pilzecker nach Heidelberg, beendete das noch in Göttingen begonnene Medizinstudium und promovierte 1904. Er spezialisierte sich auf Augenheilkunde und war anschließend als Arzt tätig.


 
     
 
 
 
     
 
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