A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
 
 

 

 

 

 

Plaut

 
     
   
Paul, 1894–1960, deutscher Psychologe und Mediziner. 1920 Promotion zum Dr. phil in Greifswald, 1923 Assistent am Institut für angewandte Psychologie in Berlin, 1924–1927 medizinischer Assistent am Psychologischen Institut der Universität Berlin. 1927 Promotion in Medizin, ab 1928 Arbeit an verschiedenen Krankenhäuser in Berlin und als gerichtlicher Sachverständiger. 1933 Amtsenthebung und Emigration nach Großbritanien, dort Tätigkeit in der London Child Guidance Clinic, ab 1948 als niedergelassener Psychiater. Plaut ist insbesondere durch seine Arbeiten im Bereich der Angewandten Psychologie bekannt geworden. Neben Beiträgen zur Massenpsychologie und Kriegspsychologie lag sein Schwerpunkt auf der psychologischen Begutachtung von Zeugenaussagen (Der Zeuge und seine Aussage im Strafprozeß, 1931; Psychologische Gutachten in Strafprozessen, 1932). 1960 erschien seine Studie Der Sexualverbrecher und seine Persönlichkeit.


 
     
 
 
 
     
 
<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Plausibilitätsintervall
Plazebo
 
     
     
 

 

 
     

 

   
  Weitere Begriffe : Erfolgsfallen | FKK-I | Nickerchen
PSYCHOLOGY48 | ÜBERBLICK | THEMEN | DAS PROJEKT | SUCHE | RECHTLICHE HINWEISE | IMPRESSUM
Copyright © 2017 All rights reserved. Psychologielexikon