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Poppelreuter

 
     
   
Walther, 1886–1939, deutscher Neurologe und Psychologe. Nach Studien in Berlin promovierte er 1908 in Königsberg bei N. Ach zum Dr. phil. (Über die scheinbare Gestalt und ihre Beeinflussung durch Nebenreize), 1915 in Berlin zum Dr. med. (Ueber den Versuch einer Revision der psychophysiologischen Lehre von der elementaren Assoziation und Reproduktion). Im Ersten Weltkrieg und danach war er in der Schädeltrauma-Rehabilitation tätig. In Bonn habilitierte er sich 1919 für klinische Psychologie und wurde 1922 a. o. Prof. der Psychiatrie und Neurologie. Er war auch in der Arbeitspsychologie tätig und erfand die Arbeitsschauuhr. Zu seinen Schriften gehören Allgemeine methodische Richtlinien der praktisch-psychologischen Begutachtung (1923), Psychokritische Pädagogik zur Überwindung von Scheinwissen, Scheinkönnen, Scheindenken usw. (1933) und die peinliche Ergebenheitsgeste Hitler, der politische Psychologe (1934) (Nazi-Psychologie).


 
     
 
 
 
     
 
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