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Psychogeriatrie

 
     
   
Subdisziplin der Psychiatrie zur Untersuchung und Behandlung psychischer Störungen des alternden Menschens (Altern). Die überwiegende Zahl der alternden Menschen wird nicht von Psychiatern in den psychiatrischen Kliniken behandelt, sondern von Hausärzten und anderen Fachärzten in ambulanten Praxen. Die ambulante Versorgung stellt eine besondere Rahmenbedingung für die Psychogeriatrie dar. Unter diesem Blickwinkel strebt die Psychogeriatrie eine Diagnostik an, die nicht nur Krankheitsbilder beschreibt, sondern zudem auch Ressourcen erhebt, um die Selbständigkeit alternder Menschen so lange wie möglich zu gewährleisten. Bei der therapeutischen Intervention legt sie Wert auf eine schnelle und gezielte Intervention, um den im Alter oft beobachtbaren sozialen Rückzug zu vermeiden. Interventionen beziehen sich auch auf Förderung von Fähigkeiten, z.B. die Erhaltung der mentalen Fähigkeiten durch Gedächtnistraining (Altersgedächtnis). Ein weiteres Aufgabengebiet ist, Angehörige und Pflegende alter Menschen bei den Belastungen zu unterstützen, um eine Überforderung zu vermeiden (Gerontopsychologie, Alters- und Pflegeheime, Altersprobleme, Altersdepression, Altersprozesse, endokrinologische).

Literatur

Jovic, N. J. & Uchtenhagen, A. (Hrsg.). (1992). Ambulante Psychogeriatrie. Heidelberg: Asanger.


 
     
 
 
 
     
 
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