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Psychoonkologie

 
     
   
Erforschung des Zusammenhangs zwischen der psychischen Konstitution einer Person und der Entstehung bösartiger Tumore (Krebserkrankungen). Entstehung und Verlauf einer Krebserkrankung scheinen von psychologischen Faktoren beeinflußt zu sein, auch wenn von einer Krebspersönlichkeit nicht gesprochen werden kann. Es fällt auf, daß nach einschneidenden Ereignissen, z.B. nach Verlust naher Angehöriger, die Wahrscheinlichkeit einer Tumorerkrankung erhöht ist und Komplikationen bei Operationen und der weitere Verlauf der Erkrankung durch die Art und Menge der Information über die Erkrankung beeinflußt sind. Zentrale Fragen der Psychoonkologie sind: Wie kann dem Erkrankten bei der Bewältigung der Krankheit geholfen werden? Wie kann er bei der Auseinandersetzung mit dem Tod (Thanatopsychologie) unterstützt werden? Wie kann ein möglichst hohes Maß an Lebensqualität sichergestellt werden? Welche Faktoren sind bei Heilung und Spontanremissionen wirksam und wie können diese gezielt unterstützt werden? (Psychosomatik).


 
     
 
 
 
     
 
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