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reaktive Hemmung

 
     
   
auch: negativer Trieb, akkumuliertes Hemmungspotential, die nach C. L. Hulls Lerntheorie postulierte Tendenz jeder Reaktion, im Organismus einen ermüdungsähnlichen Zustand zu erzeugen, der einer Wiederholung der Reaktion entgegenwirkt. Es geht aus zwei Input-Variabeln hervor: 1) die mit der Reaktion verbundene Anstrengung und 2) alle Gewohnheiten des Nicht-Reagierens, die ein Organismus erworben hat. Angenommen wird, daß diejenigen Reaktionen, die die größte Menge an physischer Energie erfordern, vermindert auftreten. Mit einer kontinuierlichen Wiederholung einer Reaktion steigt das inhibitorische (hemmende) Potential (Behaviorismus, Lernen).

Literatur

Lefrançois, G. R. (1986). Psychologie des Lernens. (2. vollst. überarb. und erg. Aufl.). Berlin: Springer.


 
     
 
 
 
     
 
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