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Regressionsarbeit

 
     
   
Bezeichnung für die klinisch-therapeutische Nutzung von psychischer Regression. Balint unterscheidet dabei “maligne” und “gutartige” Regression bzw. Regressionsarbeit: Gutartige Regression läßt regressive Erfahrungen im geschützten therapeutischen Setting zu und führt anschließend zur Progression, d.h. zur Durcharbeitung und Einordnung der regressiven Erlebnisse. Maligne Regression kommt z.B. dann zustande, wenn ein Therapeut aufgrund seiner eigenen Konflikte Angst davor hat, mit dem Klienten dessen süchtige Beziehungswünsche und die mit deren Aufgabe verbundenen Emotionen Enttäuschungswut, Traurigkeit und Schmerz durchzuarbeiten (Psychotherapie, Gestalttherapie).

Literatur

Mertens, W. (1998). Psychoanalytische Grundbegriffe. Weinheim: Beltz, Psychologie Verlags Union.


 
     
 
 
 
     
 
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