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Richet

 
     
   
Charles Robert, 1850–1935, französischer Physiologe. 1878 Promotion an der Universität Paris, wo er bis 1927 Physiologie lehrte. 1913 erhielt er den Nobelpreis für Physiologie. 1919 gründete er in Paris das Institut Métapsychique International. Der Physiologe Richet erlangte Bedeutung für die Psychologie zunächst durch eine Untersuchung über Hypnose. 1875 veröffentlichte er einen Artikel, in dem er die Hypnose als ein nachweisbares Phänomen beschreibt. Er befaßte sich mit zahlreichen psychologischen Fragestellungen, so mit der Untersuchung der Intelligenz (L’Homme et l’intelligence, 1884). Sein besonderes Interesse galt parapsychologischen Phänomenen (Parapsychologie), von deren Existenz er überzeugt war (Traité de métapsychique, 2. Aufl. 1923).

Literatur

Wolf, S. (1993). Brain, Mind, and Medicine. Charles Richet and the Origins of Physiological Psychology. New Brunswick: Transaction Publication.


 
     
 
 
 
     
 
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