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Rittmeister

 
     
   
John F., 1898–1943, deutscher Neurologe und Psychoanalytiker. Nach Promotion zum Dr. med. in München 1926–1929 dort Assistenzarzt, 1929–1937 Tätigkeit als Volontär- und Assistenzarzt in Zürich an der Psychiatrischen Universitätsklinik Burghölzli und an der Poliklinik für Nervenkranke der Universität, mit gleichzeitigem Engagement in sozialistischen Studenten- und Arbeiterkreisen. 1938 Rückkehr nach Deutschland und psychoanalytische Ausbildung am Deutschen Institut für psychologische Forschung und Psychotherapie in Berlin, 1939–1942 ärztlicher Leiter der Poliklinik des Instituts. Seit 1941 Mitarbeit in der Widerstandsgruppe um Harro Schulze-Boysen und Arvid Harnack. 1942 wurde er verhaftet und 1943 in Plötzensee hingerichtet. Nachdem Rittmeister zunächst überzeugter Anhänger der Lehren Carl G. Jungs war, entwickelte er später, nicht zuletzt als Reaktion auf Jungs Annäherungen an den Nationalsozialismus, eine kritische Position zu dessen Arbeiten und wandte sich zunehmend der Freudschen Psychoanalyse zu.


 
     
 
 
 
     
 
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